Bischöfliches Flüchtlingsprojekt

Bischof Norbert Trelle liegt das Schicksal von Flüchtlingen, die durch Kriege und Bürgerkriege verfolgt, entwurzelt und traumatisiert wurden, besonders am Herzen. Dies zeigt sein herausragendes Engagement nicht zuletzt für die Menschen in Syrien, die besonders hart vom Bürgerkrieg getroffen werden.

Bischof Norbert ist Diözesanbischof des Bistums Hildesheim, das ganz außerordentliche Erfahrungen mit Flüchtlingen aus Ostdeutschland in Folge des zweiten Weltkriegs gemacht hat. Diese Erfahrungen, die unter den Katholiken des Bistums bis heute fortwirken, stellen eine weitere, historische Verpflichtung für Bischof Trelle dar, sich in besonderer Weise dem Schicksal verfolgter Menschen zu widmen.

Das Jubiläum 1200 Jahre Bistum Hildesheim nimmt der Bischof deshalb als Anlass, ein Hilfsprojekt für die Dauer des Jubiläumsjahres aufzulegen. Dies tut er auch, um zum Anlass des Bistumsjubiläums ein persönliches Zeichen zu setzen, inmitten der berechtigten Freude und Feier Flüchtlinge und Verfolgte nicht zu vergessen.

Das Hilfesprojekt unterstützt die Malteser Migrantenmedizin in Hannover, die sich in besonderer Weise der medizinischen Betreuung von Menschen widmet, die aus lebensbedrohenden Situationen in Krisengebieten der Welt zu uns geflüchtet sind und bietet die Möglichkeit zu unterschiedlichen Gelegenheiten anlässlich des Bistumsjubiläums unterstützend tätig zu werden.

Spendenkonto

BIC    BFSWDE33HAN
IBAN  DE23 25120510000 1404002
STICHWORT: "FLÜCHTLINGSPROJEKT"

 

„Schützt die Menschen vor Verfolgung“ (Pressemitteilung vom 12.8.2014)

   

Zur Malteser Migranten Medizin

In der Landeshauptstadt Hannover und der Region Hannover leben vermutlich mehrere Tausend Migranten ohne Aufenthaltserlaubnis. Aufgrund ihrer aufenthaltsrechtlichen Situation verfügen diese Menschen weder über einen Krankenversicherungsschutz noch über einen Zugang zu Sozialleistungen.

Hinzu kommt eine nicht unerhebliche Zahl von Neu-EU-Bürgern, die sich legal in Deutschland aufhalten, aber keinen Zugang zu einer regulären Krankenversicherung haben. Da viele Patienten weder eine Praxis noch ein Krankenhaus aufsuchen wollen oder können, hilft MMM unter Wahrung der Anonymität.

Pro Jahr besuchen durchschnittlich über 1.000 Patienten die MMM-Ambulanz in Hannover und etwa 30-35 Kinder werden mithilfe der MMM im Diakoniekrankenhaus Frederikenstift entbunden.

Weitere Informationen

Weitere Informationen können Sie der Broschüre der Malteser Migranten Medizin entnehmen.