Tag muttersprachlicher Gemeinden

Katholiken aus verschiedenen Ländern begegnen sich am 26. September in Hildesheim

Viele Sprachen, ein Glaube: Das Bistum Hildesheim lädt am Samstag, 26. September, zum Tag der muttersprachlichen Gemeinden ein. Erwartet werden mehrere hundert Gläubige, deren Wurzeln in anderen Ländern und Kontinenten liegen. Sie haben in Niedersachsen eine Heimat gefunden und feiern in den Kirchen des Bistums regelmäßig Gottesdienste in ihren jeweiligen Muttersprachen.

Pressefoto
Im und um den Hildesheimer Dom findet am 26. September der Tag der muttersprachlichen Gemeinden statt.
© Ina Funk/bph

Bischof Norbert Trelle wird die Gäste um 13.30 Uhr im Hildesheimer Dom begrüßen. Anschließend begegnen sich die Katholiken verschiedener Muttersprachen bei Gesang und Folklore auf dem Domhof. Um 16.45 Uhr wird es ein gemeinsames Einsingen im Dom geben, um 17 Uhr beginnt in der Kathedrale der Gottesdienst mit dem Bischof.

Der Tag der muttersprachlichen Gemeinden gehört zum Programm des Jubiläums 1200 Jahre Bistum Hildesheim und ist darüber hinaus eingebunden in die bundesweit stattfindende Interkulturelle Woche, die am Sonntag, 27. September, in Mainz eröffnet wird.

Hintergrund
Die Gemeinden für Katholiken anderer Muttersprachen in Deutschland werden Missionen genannt, da sie keine eigenen Territorialgemeinden sind, sondern innerhalb einer bestehenden Pfarrgemeinde einen besonderen Seelsorgeauftrag haben. Die Missionen stehen also nicht in Konkurrenz zu deutschen Pfarrgemeinden, sondern bieten Ergänzungen für Katholiken fremder Muttersprachen.

Im Bistum Hildesheim gibt es mehr als ein Dutzend muttersprachliche Missionen oder Gemeindegruppen. Die Italienische Katholische Mission Hannover gehörte zu den ersten Missionen, die in Deutschland gegründet wurden. In Hannover befindet sich auch das Katholische Internationale Zentrum als der Ort im Bistum Hildesheim, an dem eine deutsche und mehrere Gemeinden anderer Muttersprache gemeinsam ihren Glauben leben.

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