ka:punkt erstellt längsten Kirschkuchen Hannovers

Bei einem bunten Straßenfest in der Grupenstraße hat diesen Samstag der ka:punkt mit 19 Metern und 80 Zentimetern einen neuen Kirschkuchen-Längen-Rekord für Hannover aufgestellt und zusammen mit vielen Gästen und weiteren katholischen Einrichtungen und Gemeinden der Stadt das 1200-jährige Jubiläum des Bistums Hildesheim gefeiert. „Ich freue mich sehr und bin sehr dankbar, dass trotz dieses rekordmäßigen Wetters mehr als 40 Kirschkuchen für unsere Geburtstagsparty zusammen gekommen sind“, sagte die Leiterin des ka:punkts, Jutta Johannwerner, bei der offiziellen Vermessung der Kuchentafel.

Jutta Johannwerner (von links), Maximilian Freiherr von Boeselager und Propst Martin Tenge genießen den ersten Kirschkuchen vom Rekordkuchen.

Jutta Johannwerner (von links), Maximilian Freiherr von Boeselager und Propst Martin Tenge genießen den ersten Kirschkuchen vom Rekordkuchen.

Der ka:punkt, Außenposten der Katholischen Kirche in der Innenstadt von Hannover, hatte zum Backen der Kuchen alle Ehrenamtlichen und Engagierten der Katholischen Kirche und auch darüber hinaus aufgerufen. Und zusammen gekommen waren drei lange Tafeln mit Streuselkirschkuchen, Kirschkuchen mit Schokofüllung, Kirschkuchen mit Glasur und viele andere – allein Sahne gab es bei Temperaturen jenseits der 35 Grad Celsius aus Sicherheitsgründen nicht dazu. „Fast 20 Meter Kirschkuchen ist zwar ein tolles Ergebnis“, sagte Propst Martin Tenge nach der Vermessung der Kuchen und dem offiziellem Anschnitt der Platten. „Aber es geht ja nicht nur um die Länge, sondern auch um die Liebe, die in jedem Kuchen steckt und die hier zum Ausdruck kommt.“

Verkauft wurde der Kuchen zugunsten der Malteser Migranten Medizin den ganzen Tag über. Zum Vermessen des Kuchens und dem Anschnitt waren auch der evangelisch- lutherische Stadtsuperintendent Hans- Martin Heinemann und der Leiter der Malteser in der Diözese Hildesheim, Maximilian Freiherr von Boeselager, gekommen. Mehrere Gemeinden der Katholischen Kirche wie St. Heinrich und St. Bernward, aber auch befreundete Einrichtungen wie das Haus der Religionen präsentierten sich mit Ständen auf dem Fest und machten dem Wortspiel des Motto des Festes „Kir(s)ch(t)orte“ alle Ehre. Auch die katholischen Grundschulen beteiligten sich am Fest. Das Projekt „Kir(s)ch(t)orte“ ist der Beitrag des ka:punkts und der Innenstadt Hannovers zum 1200-jährigen Bistumsjubiläums des Bistums Hildesheim, das mit vielen Projekten und Events noch bis November begangen wird.

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